LAMPERTHEIM. Im Rahmen der Reihe „Der rote Tisch“ besucht die SPD derzeit Vereine und Organisationen in der Spargelstadt. Am vergangenen Samstag waren die Sozialdemokraten im Tierheim in Lampertheim zu Gast. Annette Maring und Annekatrin Geyer führten die Stadtverordneten und Magistratsmitglieder der SPD durch die Anlage. Unterstützt wird die Arbeit im Tierheim neben vielen Einzelspenden auch durch den rund 220 Mitglieder starken Tierschutzverein. „Fundtiere zu versorgen ist Aufgabe einer Kommune. Das Lampertheimer Tierheim erledigt für die Städte und Gemeinden Lampertheim, Biblis und Bürstadt eine Pflicht, die sonst in kommunaler Regie erledigt werden müsste“, erklärte Erster Stadrat Jens Klingler. Zu tun gibt es dabei einiges: Knapp 500 Tiere nimmt das Tierheim in einem Jahr auf, der Zeitraum, den die Tiere dort verbringen beträgt dabei nur wenige Wochen. „Wir vermitteln recht zügig weiter, wenn auch nicht an jeden“, so Maring. Die Stadt Lampertheim hat über den kürzlich verlängerten Fundtierverwahrvertrag mit dem Tierheim die Vereinbarung, gefundene Tiere dort zur Verwahrung und Pflege abzugeben. „Ebenso unterstützt uns die Stadt bei größeren Vorhaben mit einem Darlehen“, erläuterte Maring beim Gang durch die Zwinger. Die SPD begrüßt, dass im Jahr 2015 40.000 Euro im städtischen Haushalt für ein solches Darlehen bereitgestellt waren.
Aktuell möchte Maring die Tierpension, die es Tierbesitzern erlaubt, ihre Vierbeiner zum Beispiel während eines Urlaubs vorübergehend betreuen zu lassen, ausbauen. Hierzu ist es nötig, das Gelände des Tierheims zu erweitern. Doch die Nutzung des bereits gekauften Geländes in unmittelbarer Nachbarschaft des Tierheims stockt. Die SPD möchte den Verein hierbei unterstützen, um schnellstmöglich dieses Angebot und auch die Auflagen des Veterinäramtes zu erfüllen und das Tierheim zu erhalten. Die SPD ließ dem Tierheim im Rahmen des Besuchs eine Spende zukommen.
„Danke für die interessante Führung und ihre Arbeit, die leider oftmals nicht so sehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht“, meinte Spitzenkandidat Marius Schmidt. Die SPD will das Thema Tiere und Tierschutz weiter vorantreiben. Zum Beispiel durch die Schaffung eines eigenen Tierfriedhofes, um Bürgern den würdevollen Abschied ihres Tieres zu ermöglichen.