SPD-Vertreter im Austausch über aktuelle Projekte in Hofheim
HOFHEIM. Im Vorfeld der Kommunalwahl am 6. März 2016 setzte die SPD Lampertheim ihre Gespräche im Rahmen des Bürgerdialogs „Der rote Tisch“ in Hofheim fort. Spitzenkandidat Marius Schmidt und Ortsvorsteherin Rita Rose tauschten sich dabei über aktuelle Anliegen in Lampertheims größtem Stadtteil aus. Hierbei machte Rose, die ihr Amt als Ortsvorsteherin nun 35 Jahre ausfüllt, deutlich, dass Hofheim „auch in Zukunft weiter entwickelt werden muss. Zwar haben wir im Ortsbeirat vieles angepackt, aber fertig sind wir mit unseren Ideen nicht.“ Besonders erfreut zeigte sich die Ortsvorsteherin darüber, dass mit dem Bürgerhaus Hofheim ein Mammutprojekt angegangen wurde. Durch die Schaffung drei neuer Kinderkrippengruppen könne endlich das Provisorium Altes Rathaus aufgelöst werden.
Für beide Sozialdemokraten ist es wichtig, dass Wohnraum für junge Familien geschaffen wird: „Das Neubaugebiet Rheinlüssen war sicherlich eine Erfolgsgeschichte, die Hofheim gut tat“, meinte Schmidt. Sobald dort alle Grundstücke abverkauft sind, soll, so die SPD-Vertreter, das schon lange anvisierte Baugebiet „Im Langen Gräbel“ zügig angegangen werden, um Hofheim als Zuzugsgemeinde attraktiv zu halten.
Besondere Freude verspürt Rose, da das von der SPD im Ortsbeirat lange geforderte Projekt des Radweges von Wehrzollhaus nach Rosengarten im Jahr 2016 endlich Wirklichkeit wird: „Somit schaffen wir mehr Sicherheit für Radfahrer und tragen dazu bei, Hofheim und sein reizvolles Umland besser auch mit dem Rad zu erleben.“ Damit die entsprechende Vereinbarung mit dem Land Hessen noch rechtzeitig unterschrieben werden kann, sei es nach der Ablehnung des städtischen Haushaltes 2016 durch die Stadtverordnetenversammlung wichtig, nun schnell zu einem kompromissfähigen Haushalt zu kommen, da die Arbeiten sonst weiter verzögert würden.
Ein gemeinsames Herzensanliegen von Schmidt und Rose ist die Skateranlage für Hofheim. Hier sei man in Gesprächen mit der Verwaltung über einen möglichen Standort neben der Timorena im Hofheimer Sportpark. Dort befindet sich Gelände in städtischem Vesitz und die mit Hofheimer Jugendlichen vereinbarte Anlage mit einer Größe von rund 300 Quadratmetern könnte dort perspektivisch entstehen. Hier sei es aber wichtig, „mit und nicht gegen die Interessen anderer Nutzer des Geländes zu arbeiten und das Gespräch zu suchen“, kündigen Schmidt und Rose ein kooperatives Vorgehen an.