„Weitere Entlastung des Ehrenamts unerlässlich“
LAMPERTHEIM. Die SPD Lampertheim möchte die ehrenamtlich Aktiven in der Flüchtlingshilfe weiter unterstützen und entlasten. Daher weist der SPD-Ortsverein auf die Möglichkeit für die Stadt Lampertheim hin, zusätzliche Stellen im Bundesfreiwilligendienst zur Flüchtlingshilfe zu nutzen.
Der Bund wird im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) bis zu 10.000 neue Bundesfreiwilligendienstplätze deutschlandweit finanzieren. Bereits seit dem 24.11.2015 können Wohlfahrtsverbände und Kommunen die neuen Einsatzplätze im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes mit Flüchtlingsbezug beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) oder bei den BFD-Zentralstellen ankündigen. Zum Freiwilligendienst kann sich jeder Bundesbürger unabhängig seines Alters anmelden. Hierbei wird eine gemeinnützige Tätigkeit mit einer Aufwandsentschädigung ausgeführt.
Denkbar sei es beispielsweise, dass diese Stelle direkt mit Flüchtlingen zusammenarbeitet beispielsweise im Rahmen von Sprachkursen oder bei der Betreuung in den Unterkünften.
„Für die SPD ist es ein wichtiges Anliegen alle Möglichkeiten zu nutzen, die Herausforderung durch die aktuell über 200 Geflüchteten in Lampertheim gut zu bewältigen und Integration zu gewährleisten. Hier müssen alle Ehrenamtlichen, die derzeit vorbildliche Arbeit leisten, bestmöglich unterstützt werden. Mithilfe von Freiwilligen, die der Bund finanziert, kann diese Unterstützung an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft geleistet werden kann. Daher fordern wir, dass die Stadt im kommenden Jahr eine solche BFD-Stelle schafft. Im Rahmen der anstehenden zweiten Runde der Haushaltsberatung werden wir hier entsprechend initiativ werden“, kündigt die SPD abschließend an.